Geschichtlicher Abriss des Ortsteils Osterode

Osterode liegt ca. 1 Kilometer westlich von Neustadt in einem in Ost - West ausgerichteten Tal. Osterode ist ein kleines Hufen-Dorf mit ca. 250 Einwohnern.
Osterode ist seit 1952 ein Ortsteil von Neustadt.
Urkundlich erstmals erwähnt wurde Osterode 1216. In Osterode bestand zu dieser Zeit ein Rittergut. In einer Urkunde des Grafen Elger von Hohnstein aus dem Jahr 1216 tritt ein Buchardus Ritter zu Osterode als Zeuge auf.
Das Rittergut in Osterode war ein Lehen der Grafen zu Hohnstein. Im 13. und 14. Jahrhundert, der Hochzeit der Grafen von Hohnstein, waren die Ritter zu Osterode Burgleuteauf der Burg Hohnstein und hatten wichtige Funktionen inne. In dieser Zeit war Osterodeein  Grafendorf, ein Burg-Ort der Hohnsteiner.
Bereits im 13. Jahrhundert hatte Osterode einen Pleban  (Pfarrer) der mindestens ab 1400 zugleich Burgkaplan auf der Burg Hohnstein war.
In Osterode steht ein Wehrturm aus dem 12. Jahrhundert, der der Sicherheit der Einwohner diente und vermutlich eine Rolle in den vielen Fehden zwischen den Hohnsteinern und der Stadt Nordhausen spielte. Im Jahr 1759 wurde die westlich vom Wehrturm stehende Kapelle abgerissen und eine Kirche an den Turm angebaut.
Unter der an der Nordseite des Turms angebrachten Tafel der Kriegsgefallenen, kann man im Mauerwerk noch den früheren Eingang zum Turm erkennen.
Nicht weit von der Kirche steht die viele Jahrhunderte alte Dorflinde.
Osterode hatte über die Jahrhunderte in einer Feldflur von ca. 235 Hektar sechs Bauerngehöfte. Einwohner von Osterode arbeiteten als Waldarbeiter und Bergleute. Es gab in Osterode bis in das 21. Jahrhundert eine über viele Generationen reichende Traditon der Köhlerei.
Ein markanter Gebäudekomplex in Osterode ist das ehemalige Landheim "Hundert Eichen". Bis 1909 der Sommersitz der Schauspielerin Luise Dumont, wurde das Landheim zu einem Ort, wo junge Menschen sich erholen konnten und eine Ausbildung erhielten. Nach 1945 wurden Kindergärtnerinnen und Lehrer hier  ausgebildet. Bis heute werden Kinder und Jugendliche im Heim betreut.
Heute gibt es in Osterode keine landwirtschaftlichen Betriebe mehr. Es gabzwei Gaststätten mit Saal im Ortskern, die nicht mehr existieren. Am Ortsrand Richtung der Burgruine Hohnstein entstand Anfang der 90er Jahre, die beliebte Waldgaststätte "Zittertal".
In Osterode wird viel gebaut. "Städter" suchen Ruhe und Erholung in der schönen Südharzlage des Ortes.
Der Text wurde von Herrn Jürgen Fiedler zusammengestellt.




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