Sehenswertes

Burgruine Hohnstein

Direkt oberhalb Neustadts erhebt sich die fast 900 Jahre alte Burgruine Hohnstein aus den Mischwäldern des Südharzes. Konrad von Sangerhausen erbaute die Stammburg der Grafen von Hohenstein um das Jahr 1200. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die damals größte Burganlage des Harzes schließlich durch einen Brand zerstört.
Die Burgruine ist heute im Besitz des Landkreises Nordhausen und nach jahrelangen Aufräumungs- und Sanierungsmaßnahmen in sehr gutem Zustand.
Der Burggasthof wurde 2001 aufwändig saniert und bietet heute seinen Gästen eine gemütliche Gaststube und eine Burgterrasse mit dem wohl schönsten Blick des Südharzes.
Der Burggasthof ist auch  beliebter Ausgangspunkt für viele Wanderer und Mountainbiker.

Felsentor

Das Felsentor ist eine markante Porphyrit- Felsformation unweit des Neustädter Grillplatzes. Vom dortigen Parkplatz aus ist es in wenigen Gehminuten erreichbar. Das kleine Tal wird durch die umliegenden Felsen so stark verengt, dass der Eindruck eines Tores entsteht. Hier begann früher das Neustädter Steinkohlerevier. Das Steinkohlevorkommen war jedoch bereits Mitte des 19. Jahrhunderts erschöpft, so dass der Bergbau in dieser Region eingestellt werden mußte. Gut erkennbar sind in der Umgebung jedoch noch einige Stollenmundlöcher.
Man kann die Felsen auf einem kleinen Wanderpfad besteigen und gelangt schließlich zu einem schönen Aussichtspunkt oberhalb des Felsentores. Ebenfalls in nur wenigen Gehminuten ist die Ruine der kleinen Heinrichsburg erreichbar, welche allerdings nur noch aus wenigen erhaltenen Steinen besteht.

Harzer Schmalspurbahnen

Die Harzer Schmalspurbahn ist für viele Besucher des Harzes ein besonders Highlight, vor allem wenn die Züge mit den beliebten historischen Dampflokomotiven ausgestattet sind. Neben Ausflügen nach Wernigerode und Nordhausen ist es hauptsächlich die Zugfahrt auf den Brocken, welche sich kaum ein Besucher des Harzes entgehen lassen möchte.
Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Mitfahrt auf der Lokomotive, welche bei Voranmeldung dazugebucht werden kann. Die Bahnhöfe in Ilfeld und Niedersachswerfen sind von Neustadt  nur ca. 5 km entfernt und mit Auto und Bus sehr schnell erreichbar.
Wer lieber die Natur genießen möchte, kann die Strecke auch auf dem neu geschaffenen Radweg mit dem Fahhrad bewältigen, oder eine kurze Wanderung dorthin machen. Eine Mitnahme des Fahrrades im Zug ist  möglich.
Webseite: www.hsb-wr.de
Fahrpläne: www.hsb-wr.de/

Mammutbaum

Nein, wir sind nicht in Kanada oder irgendwo sonst in Nordamerika, wir befinden uns immer noch im Südharz. Ganz in der Nähe Neustadts befindet sich aber tatsächlich ein Mammutbaum.
Er wurde ca. 1670 gepflanzt und hat nicht ganz die unglaublichen Dimensionen seiner nordamerikanischen Verwandten.
Sehenswert ist er aber allemal, vor allem ist dazu auch nur ein ganz kurzer Spaziergang vom Gondelteich aus nötig.

Neustädter Roland

Im Jahr 1372 wird die Gemeinde als “Novenstadt” (von lat. novus “neu”) erstmals urkundlich erwähnt.
Ursprünglich ein kleiner Marktflecken entwickelte sich Neustadt schnell weiter, so dass im Jahre
1485  der Ort ein Rathaus bauen  und eine Rolandstatue zum Zeichen der Gerichtsbarkeit errichten durfte.

Die überlebensgroße Rolandstatue aus dem Jahr 1730 steht heute noch und kann am Neustädter Ratskeller besichtigt werden.

Stadttor

Das Stadttor ist das Wahrzeichen Neustadts. Es wurde 1412 gebaut und begrüßt die meisten Besucher Neustadts als erste Sehenswürdigkeit des Ortes.
Das Stadttor beherbergt die Hematstube, ein kleines Heimatmuseum mit Ausstellungsstücken aus der Vergangenheit Neustadts.

Direkt neben dem Stadttor befindet sich auch die Neustadt – Information.

Talsperre Neustadt

Die Talsperre Neustadt (Nordhäuser Talsperre) ist die Talsperre mit der  ältesten Staumauer Thüringens. Sie dient der Trinkwasserversorgung von Nordhausen.  Die Talsperre wurde 1904–1905 in der unmittelbaren Nähe zu Neustadt erbaut und 1922–1923 um 5 m erhöht. Das gestaute Gewässer ist der Krebsbach. Betreiber der Talsperre ist die Thüringer Fernwasserversorgung; das Wasser wird an den Wasserverband Nordhausen geliefert.

Baden und Freizeitsport im Stausee sind nicht möglich, aber man kann rund um den Stausee wandern.

Die Staumauer wurde von 1997 bis 2001 saniert und mit einer Verstärkung, einer wasserseitigen Abdichtung mit Asphaltbeton, einem Kontrollgang und einer Untergrundabdichtung versehen.

© 2010 Neustadt | Site Admin